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Tierisch

Neulich fragte mich eine Kollegin, was für Tiere wir den hier alles haben. Ich konnte ihr erzählen, dass wir am Morgen mit einem fröhlichen Vogelkonzert geweckt werden. Es hat Amseln, Eichelhäher, Stieglitze, Drosseln und viele anderen. Wir hören das Klopfen des Spechtes und die Rufe des Kauzes am Abend.

Vor einpaar Wochen hat sich ein Rehbock bis zu unserem Haus herauf gewagt, ich denke die Rosenblätter war zu verlockend für ihn. An den Spuren im Wald, hat es sicher auch Dachse, Hasen und Wildsauen.

Ein Eldorado für Schmetterlingen haben wir bei unseren zwei Schmetterlingsbäumen oder auch Sommerflieder genannt. Es gibt ganz kleine, blaue Schmetterlinge, das sind meine absoluten Lieblinge.

Wir hatten im Winter an einem Tannenast so ein komisches Gebilde, das ausgesehen hat wie ein riesigen Kokon. Bis wir dann gemerkt haben was es war, hat uns die Prossesionsraupe, die macht nämlich solche Nester, bereits den Kirschbaum, leer gefressen. Naja, was soll's, ich hoffe es hat geschmeckt.


Bei den Insekten haben wir ein Exemplar, das ich bis jetzt in meinem Leben noch nie gesehen habe. Es ist der Spinnenläufer oder Spinnenassel. Er gehörte zu den Hunderfüsseln. Diese können eine Länge von bis zu 15 cm erreichen, wovon der eigentliche Körper nur ca. 3 cm ausmacht. Die Beine sind sehr lang und werden von vorn nach hinten länger. Eigentlich ist es ein schönes Tier mit seinen langen Fühlern, er kommt einfach nicht so zur Geltung.


Als ich vor einpaar Tagen den Bambus geschnitten habe, kam aus dem Gras so ein lustiges Geräusch. Anfangs konnte ich kein Tier ausmachen. Bis mir Robert dann gesagt hat das sei ein Unkenruf. Habt hier das schon mal gehört? Es tönt lustig und kommt von einer Erdkröte, die ich später dann auch gefunden habe. Ich kannte bis jetzt nur das Sprichwort mit dem Unkenruf, jetzt weiss ich auch wie dieses Tierchen aussieht.

Leider haben wir einige wilde oder halbwilde Katzen in unserem Weiler und wir können es nicht lassen ihnen ab und an etwas zu Fressen rauszulegen. So werden wir diese natürlich nie los, aber wir können irgendwie nicht anders. Uns tun diese Tiere einfach leid.


Zwei Mal im Jahr könnten wir ein sehr schönes Schauspiel am Taghimmel erleben. Es ist der Flug der Kraniche. Man sieht sie im Februar Richtung Norden ziehen und im Oktober kommen sie wieder und fliegen Richtung Süden. Sie fliegen über unser Gebiet in einer perfekten V-Formation. Ein wirklich ergreifendes Bild.



Es gibt sicher noch einige Exemplar die ich jetzt nicht aufgezählt haben, aber ihr werdet ja selber sehen, wenn hier uns mal besuchen kommt, was sich hier alles noch so tummelt.


Nun wünschen wir euch ein wunderschönes Pfingstwochenende.


Margrith und Robert


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