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"Es Herbstete"

Es Herbstelet»


Auch hier im schönen Frankreich hat der Herbst Einzug gehalten. Die Temperaturen sind jetzt angenehm so um die 20 Grad.

Die Edelkastien oder wie wir sagen, die Maroni, sind zu tausenden in den Wäldern zu finden. Es gibt nochmals Pilze zu sammeln und die Feigen sind reif zum Ernten an den Bäumen.



Dieses Jahr gibt es leider keine Baumnüsse. Die Wallnussfliege hat unsere beiden Nussbäume befallen und alle Nüsse sind schwarz. Sehr schade, aber nur so lernen wir, was zu beachten ist. Diese Wallnussfliege verlässt im Lauf ihrer Entwicklung als Larve die Früchte und lassen sich zu Boden fallen. Hier graben sie sich zur Verpuppung ein und schlüpfen den nächsten Sommer als Fliege wieder auf die Früchte. Das heisst für uns, rund um den Baum eine Folie legen, damit die Fliege nicht ausfliegen kann. Wir sind optimistisch, dass wir nächsten Herbst wieder Nüsse ernten können.


Die Sonntage sind für uns Tage der Ausflüge. Man kann doch nicht immer nur arbeiten ;-)

Es hat etliche Möglichkeiten in der nähren Umgebung Sehenswürdigkeiten anzuschauen.

Wir bewundern sehr die Gartenkunst, die in vielen Gärten in Frankreich zu sehen ist. Auch hier im Perigord noir gibt es einige wunderbare Gärten.


Vor drei Wochen haben wir Eyrignac und seine Gärten besucht und heute der Garten der Chartreuse du Colombier. Beide Gärten sind sehr sehenswert.


Eyrignac besticht mit seiner Eleganz und Schönheit. Gerade Linien und perfekte Formen. Man zeigt hier, dass es mit Blumen, Sträuchern und Bäumen, einen perfekten Rasen und verschiedene Wasserelementen, möglich ist, eine atemberaubende Landschaft zu entwickeln. Der Chinagarten besticht mit seinen weissen Rosen und «fleissigen Liseli» im Kontrast zu den grünen Sträuchern und roten Holzbauten. Ich hatte den Eindruck, dass hier nichts dem Zufall überlassen wird. Wir waren sehr früh an diesem Sonntag in Eyrignac und konnten dadurch noch anlässlich eines Gottesdienstes einer Cello-Sonate von Bach lauschen.......einfach wunderbar!










Der Garten der Chartreuse du Colombier ist kleiner und weniger bekannt. Kleine Orangerien und Lusthäuser zieren die Enden der Alleen. Viele kleine Inseln mit den verschiedensten Pflanzen, Sträucher und Bäume wurden geschaffen und man entdeckt immer wieder Neues. Hier wird das Eine oder Andere dem Zufall überlassen, aber es ist ein Vergnügen spazieren zu gehen und man kann sehen wie viel Arbeit ein solcher Garten macht.

Der Besitzer, Bernard Hautfort, empfängt die Besucher selbst und hat uns erzählt, dass er die Chartreuse vor gut 35 Jahren gekauft hat und vieles selbst gezeichnet und gestaltet hat.


Die Chartreuse ist von Anfang April bis Mitte Oktober offen und wenn ihr uns mal besuchen kommt, ist dies auf jeden Fall ein Besuch wert.



Wir wünschen Euch eine gute Woche.


Viele Grüsse aus dem schönen Perigord noir.


Margrith&Robert



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